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Christian M, jetzt 40 Jahre alt, Vater dreier Kinder und in der ehemaligen DDR aufgewachsen hat ein Problem: Er wurde mit rd. 4 Jahren wegen einer Vorhautverengung beschnitten. In 2 Kapiteln macht er seinem Ärger Luft, schreibt wie er es erlebt hat und gibt Ratschläge wie Eltern es besser machen können.
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Wenn's eng wird - Was ist eine Phimose?
Von einer Phimose (griechisch, Maulkorb) oder Vorhautverengung spricht man, wenn die Öffnung der Vorhaut so eng ist, dass sich die Haut nur schwer und unter Schmerzen oder gar nicht über die Eichel zurückziehen lässt, insbesondere, wenn der Penis erigiert (steif) ist.
Um eine Phimose zu diagnostizieren braucht ein Arzt weder viel Zeit noch bedarf es aufwendiger Untersuchungen. Nach wenigen Minuten erfahren die Eltern betroffener Jungen oft auch gleich, wie das Problem nachhaltig behoben werden kann: durch Beschneidung, d. h. in der Regel leider immer noch: Entfernung der kompletten Vorhaut bis hinter die Eichel!
Eine solche radikale Beschneidung dauert etwa eine halbe Stunde und erfolgt unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Nach ein paar Wochen ist die Wunde verheilt und die „Sache“ damit erledigt. Zumindest glauben das viele Väter und Mütter.
Was viele Eltern offenbar nicht wissen:
Es gibt Alternativen, wie etwa die Behandlung mit Salben, verbunden mit bestimmten „Übungen“, die der Junge selbst praktizieren kann und welche die Dehnbarkeit der Vorhaut erhöhen, plastische Operationen, sparsame oder Teilbeschneidungen. Sie werden zunehmend häufiger eingesetzt, nicht zuletzt wegen der möglichen körperlichen und seelischen Auswirkungen einer Beschneidung.
Die Phimose kann so in vielen Fällen unter Erhalt der Vorhaut beseitigt werden.
Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ist nicht dazu geeignet, einen Arztbesuch zu ersetzen.
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