Tag der "Null-Toleranz gegen Genitalverstümmelung"

Der Einfluss von Beschneidungspraktiken auf die physische und psychische Gesundheit männlicher und weiblicher Betroffener war ein Schwerpunkt der Diskussion eines Symposiums zur "gemitalen Selbstbestimmung", Phimose-Info Deutschland berichtete darüber. Nicht zuletzt stand die Frage im Raum, ob Regierungen, Organisationen und regierungsübergreifenden Institutionen angemessene Schritte vorsehen, um vor allem Kinder vor traditionellen, nichttherapeutischen Eingriffen an ihren Genitalien zu schützen.

„Genital Autonomy“ steht für genitale Selbstbestimmung und damit eigentlich für eine Selbstverständlichkeit. Verankert ist dieses Recht in zahlreichen internationalen Abkommen. In Deutschland sind die Grundrechte auf Achtung der Menschenwürde und der körperlichen Unversehrtheit durch das Grundgesetz garantiert.

Die Realität in großen Teilen der Welt, aber auch in Mitteleuropa und sogar in Deutschland, sieht jedoch anders aus.

Rituelle, religiöse, aber auch kommerzielle Interessen rangieren nicht selten höher als das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Betroffen von derartigen massiven Verstößen gegen elementare Grundrechte sind in der Mehrzahl die Schwächsten der Gesellschaft, die Kinder, Jungen ebenso wie Mädchen, denen ohne medizinischen Grund ein Teil ihres völlig gesunden Körpers genommen wird.

Anlässlich des Tags der "Null-Toleranz gegen Genitalverstümmelung" wird Phimose-Info Deutschland ein neues Projekt starten und über die verschiedensten Arten der Genitalverstümmelung informieren.

Mehr dazu auf unserem neuen Themen-Portal Intaktiv-Online.

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