Werbung

Werbung

Elternforum

Phimose und ?strogen-Salbe (Ovestin 1 mg) - wie genau anwenden?

Das Forum für Eltern

Moderatoren: Das Etwas, Stardust, Markus M., admin

von Stardust » Freitag 22. September 2006, 17:06

Hallo,

Sie haben sich ja wirklich schon umfassend informiert, sogar im englischsprachigen Netz (CIRP, wo die beiden genannten Artikel herstammen, ist die Internetquelle für medizinische Informationen zu diesem Thema – müsste meiner Meinung nach Pflichtprogramm sein für alle Ärzte, die mit Vorhäuten und Phimosen zu tun haben)! Und wie sie sich für die Belange Ihres Sohnes einsetzen, seine Wünsche beachten usw., finde ich auch klasse. :) Lassen Sie sich nicht von irgendjemandem einreden, dass sie "Gespenster sehen", dass eine Beschneidung doch "nichts" ist und Ihr Sohn das einfach schnell hinter sich bringen sollte. Sie tun das Richtige für Ihren Jungen, und falls es am Ende doch zu einer Operation kommen sollte, wissen Sie und er, dass alles ausprobiert wurde.

Soviel zur Einleitung. ;)


Vater schrieb:
die Kinderärztin hat bei unserem Sohn (12) eine Phimose diagnostiziert, so wie eine Kinderchirurgin vorher auch. Er hat diese jedoch erst später bekommen (ca. mit 9), nicht schon im Babyalter/Kleinkindalter.


Seine Vorhaut war also vom Kleinkindalter bis 9 Jahre völlig problemlos zurückziehbar, auch keine Verklebungen mehr? Hatte er, als es zu der Phimose kam, Entzündungen oder wurde seine Vorhaut irgendwie verletzt? Oder könnte es sein, dass die Phimose einfach dadurch entstand, dass sein Penis einen Wachstumsschub durchmachte, bei dem die Vorhautöffnung nicht ganz "mitgehalten" hat?


Die Kinderärztin sagte nach Begutachtung, daß keine Vernarbung der Vorhaut vorliege (im Gegensatz zur Chirurgin...).


Tja, da steht Meinung gegen Meinung und wir können aus der Ferne natürlich erst recht nichts dazu sagen. Aber auf jeden Fall lohnt sich auch bei einer (nicht zu extrem) vernarbten Vorhaut der Versuch einer Salbenbehandlung. Es kann auch dann klappen! Immer das halb volle Glas sehen, nicht das halb leere. :)


Auf jeden Fall hatte die Kinderchirurgin sofort eine OP vorgeschlagen, mit Termin usw.! Es gab weder ein umfassendes Vorgespräch noch eine Darstellung von evtl. Alternativ-Behandlungsmöglichkeiten, wenigstens um diese zu probieren.


Das ist leider eine Erfahrung, die Eltern immer wieder machen müssen.


Markus M. schrieb:
Eine Behandlungsdauer von 4 Wochen halte ich aber für zu kurz; möglicherweise hängt das aber mit der Salbe selbst zusammen.


So weit ich weiß, ist es üblich, bei keinem oder nicht ausreichendem Erfolg nach 4-6 Wochen einige Wochen zu pausieren und dann eine zweite "Runde" anzuhängen. Abgesehen davon muss das Absetzen der Salbe natürlich nicht zwangweise das Ende der Dehnübungen bedeuten – Ihr Sohn kann diese bei Bedarf mit Hilfe von Hausmitteln wie Babyöl oder warmen Bädern praktisch unbegrenzt fortsetzen.


Vater schrieb:
Vielleicht auch deswegen, weil z.B. bei der KinderChirurgin seinerzeit diese selbst, wir als Eltern (wir haben uns schon abseits gestellt) und noch 2 weitere Arzthelferinnen (diese hatte sie noch mit ´herangeschleift´) direkt an der Liege standen und zusahen, als er dort der Chirurgin die Phimose zeigen sollte!  >:(


Unglaublich!  :o  >:( Schon mal was von Privatsphäre des Patienten gehört? Man sollte solche Frauen wirklich mal fragen, wie sie sich fühlen würden, wenn sie beim Frauenarzt auf dem Stuhl säßen und der (männliche) Gynäkologe würde noch zwei weitere Männer anschleppen und die würden ihr dann alle neugierig zwischen die Beine stieren...


Ja, alternativ zu Östrogen kann man auch Steroide, also Kortison verwenden (wie in den o.g. Studien, dort ergaben sich 80% Erfolgsrate ...). Die Kinderärztin meinte dazu jedoch, das wäre evtl. schlechter, weil unser Sohn eine Neurodermitis (etwa Stufe I) hat an Ellenbeugen/Kniekehlen, und mit Kortison also in dem Fall die schlechtere Alternative gewählt würde ...


Ups, mal wieder was neues gelernt, mir war bisher in der Tat nicht klar, dass Cortison zu den Steroiden gehört, da die Salben in den Studien immer entweder so oder so bezeichnet werden.  :-[ Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch herausgefunden, dass Östrogene ebenfalls Steroide sind...

Das ist natürlich ärgerlich, dass es für den wohl am besten erforschten und mit den höchsten Erfolgsquoten belegten Wirkstoff bei Ihrem Sohn eine Kontraindikation gibt (Betamethason ist eines der Steroide, das ein Cortison ist). Ich weiß nicht genau, was beim Einsatz von Cortison passieren kann, aber vielleicht wäre ja eine niedrige Konzentration verträglich? Naja, probieren Sie es erst einmal mit dem Östrogen, falls das nicht funktioniert, können Sie immer noch (gemeinsam mit Ihrem Sohn) abwägen, ob Sie den Einsatz von Betamethason "riskieren" wollen.

Auf jeden Fall können Sie sich einmal diesen Beitrag von mir durchlesen, in dem ich alle auf CIRP zur Verfügung stehenden Studien zu Salbenbehandlung zusammengestellt und zusammengefasst habe:
http://www.phimose-info.de/component/op ... 422#msg422


Naja, nach dem Ovestin-Auftragen dafür zu sorgen, daß kein Abtrag durch Stoff usw. erfolgt, halte ich für schwierig. Sowohl Nachtbekleidung als auch Bettzeug kommen ja unweigerlich in Kontakt ...?


Ich kann leider auch nicht mit persönlichen Erfahrungen dienen, aber wie wäre es damit, nach dem Auftragen der Salbe ein Tuch (Tempo o.ä.) um den Penis zu wickeln? Muss ja nicht über Nacht/für den ganzen Tag sein, vielleicht eine halbe Stunde, bis die Salbe gut eingezogen ist.


Die Frage ist auch noch, was ist ein DÜNNER Auftrag? Man kennt sich ja nicht aus, und will nicht zuviel einsetzen. Andererseits ist zu wenig auch falsch. Am liebsten wäre uns gewesen, die Ärztin hätte das einmal demonstriert, welche Menge Ovestin korrekt ist.


Tja, das ist wirklich sehr "präzise".  ::) Ich würde es so interpretieren, dass nach dem Verreiben höchstens noch ein ganz dünner Salbenfilm auf der Haut zu sehen ist.


Ja, als die Ärztin das sagte mit der ´pubertierenden Erektion´  habe ich so schnell garnicht dran denken können, daß die Haut a) mitwächst und b) sich auch mitdehnt ... man ist solch ein Thema ja nicht gewohnt ;-)


Ja, so geht es vielen, und dieses Tabu spielt leider der Beschneidung in die Hände. Zum Glück gibt es inzwischen das Internet, das es viel leichter macht (anonym, schriftlich), dazu Fragen zu stellen. :)

In der Tat kann man es so sehen, dass leichte Spannungsschmerzen bei Erektionen zu Beginn der Pubertät ein ganz normaler Teil der Entwicklung sind, so wie andere Wachstumsschmerzen, z.B. in den Beinen, auch. Und im Endeffekt bewirken Erektionen ja auch nichts anderes als gezielte Dehnübungen. Die Natur hat sich das schon ganz clever ausgedacht. ;)

Bitte nicht falsch verstehen, das ist nicht zynisch gemeint und soll auch nicht Schmerzen bei Jungen abtun oder eine "wer ein echter Mann sein will, muss das abkönnen"-Einstellung vermitteln. Aber es wird ja z.B. auch als ganz normal angesehen, dass es manchen Mädchen weh tut, wenn sie beginnen, Tampons zu verwenden, oder eben beim ersten Geschlechtsverkehr. Deswegen kommt aber keiner auf die Idee, zu Beginn der Pubertät vorsorglich das Jungfernhäutchen ein- oder herauszuschneiden.  :o

Für beide Geschlechter können manche normalen Entwicklungen und Schritte im Leben ein paar Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Wenn es dauerhaft und/oder stark weh tut, muss natürlich etwas unternommen werden, aber eine Operation mit garantierten Schmerzen und Risiken jetzt, um eventuellen Schmerzen in der Zukunft vorzubeugen, ist völliger Unsinn. Bei einer schmerzlosen Behandlung sieht das natürlich anders sein, die kann zur Vorbeugung durchaus sinnvoll sein.

Alles Gute und viel Erfolg mit der Salbe,
Stardust.

Edit: Korrektur der Sonderzeichen wegen Serverwechsel. Keine inhaltliche Änderung.
Zuletzt geändert von Anonymous am Montag 23. Oktober 2006, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.
Aus therapeutischen Gründen zu beschneiden, obwohl die medizinische Forschung bewiesen hat, dass andere Methoden zumindest genauso effektiv und weniger invasiv sind, wäre unethisch und unangemessen. British Medical Association 2006
Benutzeravatar
Stardust
Gold-Mitglied
Gold-Mitglied
 
Beiträge: 1552
Registriert: Freitag 17. Februar 2006, 18:53

von Markus M. » Freitag 22. September 2006, 18:36

Hallo noch mal!

Gestern war?s schon ziemlich sp?t und als ich mir heute noch mal die inzwischen hinzugekommenen Beitr?ge und meine gestrige Antwort durchlas, fielen mir doch noch einige Dinge auf:

Zun?chst aber die Frage:

WILL der Junge denn ?berhaupt eine Behandlung? Ich denke, es w?re hinsichtlich der bevorstehenden bzw. evtl. schon begonnenen Pubert?t zwar gut, eine Salbenbehandlung zu versuchen, eine OP jedoch nur dann, wenn handfeste med. Gr?nde daf?r vorliegen (Schmerzen, Entz?ndungen, Probleme beim urinieren) oder wenn er es selber m?chte.

?brigens kann er hier auch selbst fragen ? ich finde n?mlich, dass manchmal zu viel ?BER die Kinder geredet wird und zu wenig MIT ihnen! Sie k?nnen das ja auch gemeinsam machen (hier im Forum schreiben), falls es ihm nicht zu peinlich ist.

Das Problem mit der fehlenden R?cksichtnahme hatte ich bei meinem Sohn auch. Nach einem entsprechenden Hinweis hat das dann aber gut geklappt und ich denke, so sollte es laufen:

Der Arzt fragt den Jungen, bevor er ihn untersucht und erkl?rt, was, warum und ggf. wie untersucht wird und ERST DANN geht?s los. Der Junge kann NEIN sagen und wenn die Untersuchung / Behandlung nicht dringend ist, dann hei?t das eben auch NEIN.

Wenn der Intimbereich betroffen ist, hat nur derjenige etwas im Raum zu suchen, der dort unbedingt anwesend sein muss. Viele Kinder- und Jugend?rzte achten auch sehr darauf. Ich denke, Sie sollten diesbez?glich mit der ?rztin bzw. ?berhaupt mit den behandelnden ?rzten ihres Sohnes reden. Es mag Situationen geben, wo Assistenz?rzte oder Schwesternsch?lerinnen etwas lernen sollen. Das k?nnen sie nat?rlich nicht immer nur theoretisch, aber Voraussetzung f?r eine solche Teilnahme an einer Untersuchung ist nat?rlich IMMER, das der Patient einverstanden ist, auch wenn es sich um ein Kind handelt.

Mit 12 sind Jungen durchaus auch neugierig und wenn man ihnen alles vern?nftig und vielleicht sogar ein bisschen interessant erkl?rt (und ihnen das Gef?hl gibt, dass sie ein gleichberechtigter Gespr?chspartner sind und nicht das ?kleine, vorgef?hrte Kind?, dann kann so eine Untersuchung auch recht locker und ohne Angst ?ber die B?hne gehen.

Neuer Termin?

Wie oft musste Ihr Sohn ?das? denn jetzt schon irgendwelchen ?rzten, Schwestern und sonstigem Personal zeigen?

Ich w?rde jetzt erst mal die Salbenbehandlung durchf?hren, sehen, was sie bringt und wenn es n?tig ist, noch mal in Ruhe mit dem Jungen reden, wie es weitergehen soll.

Kortisonsalben werden zur Behandlung von Neurodermitis eingesetzt; daher verstehe ich die ?rztin so, dass sie nun nicht noch zus?tzlich Kortison zur Phimosebehandlung einsetzen m?chte, wobei man sagen muss, dass die neueren Kortisonpr?parate, die bei Neurodermitis zum Einsatz kommen, deutlich besser vertragen werden und nebenwirkungs?rmer sind als dies fr?her der Fall war. Es gilt allerdings nach wie vor, dass man diese Pr?parate nur im zeitlich begrenzten Rahmen einsetzt.

D?nner Auftrag:

Das habe ich gestern ?berlesen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das von Ihnen zum ersten Mal h?re. Wir reden hier ja nun von einem nur wenige cm? gro?en Hautareal, so dass es schon schwierig sein d?rfte, hier auch noch besonders ?sparsam? mit der Salbe umzugehen. Vielleicht ist die ?rztin einfach nur ein bisschen unsicher, weil sie diese Behandlung vielleicht sonst nicht so oft empfiehlt (Sie haben ja selbst gezielt nach Alternativen gefragt, was ich ?brigens total gut finde ? Ihr Sohn sicher auch).

Ich denke, der Junge sollte es einerseits so machen, wie die ?rztin geraten hat: Vorhaut vorsichtig zur?ckziehen und die dadurch sichtbar werdende (?) innere Vorhaut vorsichtig eincremen. Danach w?rde ich aber auch ?u?erlich behandeln, also in seinem Alter ruhig die gesamte Vorhaut, also alles, was die Eichel umschlie?t + den ?Vorhautr?ssel?, auch ?u?erlich eincremen, speziell nat?rlich den verengten Bereich, falls man das erkennen kann. Einfach so eincremen, wie man das eben immer macht, die Salbe so verteilen, dass der gesamte Bereich erreicht wird. Richtig sch?n einsalben, so, dass ?berall Salbe hinkommt und einziehen kann. Vorsichtiges Dehnen durch wiederholtes Zur?ckziehen bzw. ?berhaupt h?ufiges Bewegen der Vorhaut im Rahmen des M?glichen kann helfen, wenn es nicht ?bertrieben wird (viel hilft in diesem Fall nicht viel, sondern bewirkt das Gegenteil).

Lassen Sie ihren Jungen oft und ausgiebig baden, am besten in einem ?lbad ohne kosmetische Zus?tze (aber Vorsicht! Wanne danach reinigen, sonst bricht sich jemand das Genick).

Wenn es etwas bringt und er nach dem Ende der Salbenbehandlung weitermachen m?chte, kann er das auch mit handels?blichen Cremes o. ?. tun. Die sind vielleicht nicht so wirksam, einen Effekt hinsichtlich Weichheit und Elastizit?t der Haut haben sie aber auch und sie sind nebenwirkungsfrei (Vitamin-E-Lotion, Babylotion, Lotion mit Oliven?l o. ?.).

Ich denke, der Junge kann selbst einiges tun, wenn er nicht operiert werden m?chte. Trotzdem darauf achten, dass die OP nicht ?verteufelt? wird, denn wenn es wirklich irgendwann so weit k?me (z. B. eine vorhauterhaltende OP) h?tte er sonst nur noch mehr Angst. Mit 12 kann das alles verstehen, wenn es ruhig und altersgem?? erkl?rt wird.

Viele Gr??e!


Markus
„Abschneiden ist kein Heileingriff.“
Lichtenheldt, Mario, un-heil, Vorhaut, Phimose & Beschneidung,
ISBN 978-3-8424-9540-1
ISBN ebook: 978-3-8495-7731-5
https://tredition.de/publish-books/?boo ... 69/un-heil
Benutzeravatar
Markus M.
Gold-Mitglied
Gold-Mitglied
 
Beiträge: 1536
Registriert: Sonntag 29. Januar 2006, 14:25
Wohnort: Thüringen

von Vater » Freitag 22. September 2006, 20:21

Naja, bei einer U-Untersuchung des Kinderarztes fiel die Phimose seinerzeit auf, und sie war vorher -also nach Geburt und Kleinkindalter- nicht aufgefallen, U-Untersuchungen hat er ja alle gemacht ... aber evtl. wurde sowas ja auch vom Arzt ?bersehen oder nicht angesprochen ...

Zu dem Wirkstoff in Ovestin(R):

Ja, Steroide sind sie alle, diese Stoffe:
Sterine (Sterole) (beispielsweise Cholesterin (Cholesterol) , Ergosterin (Ergosterol))
Gallens?uren (beispielsweise Chols?ure)
Steroidhormone:
Kortikosteroide (beispielsweise Cortison)
?strogene (beispielsweise ?stron, ?stradiol)
Gestagene (beispielsweise Progesteron)
Androgene (beispielsweise Testosteron, Androsteron)
Insektenhormone (beispielsweise Ecdyson)
Herzglykoside (beispielsweise Strophantidin)
Sapogenine (beispielsweise Digitogenin, Diosgenin)
Steroidalkaloide (beispielsweise Solanidin, Tomatidin)

Gesehen bei Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Steroide ;-)

Die Kinder?rztin/Endokrinologin hatte uns das jetzt gesagt, da? Kortison auch dazu geh?re ... (s.o. Kortikosteroide).

Und mit Kortison verh?lt es sich ja beim Einsatz auf Neurodermitishaut so, da? man sowas nur im Krankheitsschub geben soll (0,05%?), nicht als Dauertherapie/Anwendung, weil das Kortison die Haut sehr d?nn und anf?llig macht bei langer(!) Anwendung, so sagte einmal ein Kinderarzt auf einem Vortrag. Fr?her hat man das Kortison ja lange und auch h?her konzentriert angewendet, und Patienten hatten dann nach Jahren der Anwendung entspr. d?nne Haut in Ellenbeugen usw.

Heute sieht das etwas anders aus mit der Konzentrierung von Kortison in Salben usw.? Unser Sohn brauchte das aber nur einmal, als er eine Superinfektion hatte durch Kratzen/dadurch Verunreinigung usw. (zB. im Gesicht, Knie).

--------------------------------------
Um hier -wenn die Neurodermitis gerade zur Sprache kommt- einen Tipp zu geben:

Wir setzen folgende Salben/Cremes im Normalfall (also nicht bei einem entz?ndl. Schub) ein:

- Halicar-Salbe (DHU, Wirkstoff: Cardiospermum-Urtinktur) zur Hautpflege, besonders z. Winterzeit
- Hametum Wund- u. Heilsalbe (Wirkstoff: Hamamelisdestillat), wenn sich rote Stellen zeigen/kleinere Entz?ndungen

Damit kommt er seit einigen Jahren gut ?ber die Runden ....
--------------------------------------

Insgesamt also sagte die Kinder?rztin deshalb, Kortison zun?chst einmal nicht einsetzen, um die Haut des Neurodermitikers etwas zu schonen in ihrer Dicke/Struktur (vielleicht auch, weil sie die Studien damit nicht kennt in Bezug auf subkutane Anwendung bei Phimose? Sie kannte ja auch die o.g. CIRP-Studien nicht, die ich zum Gespr?ch mitgenommen hatte ;-) ...

Na, er hatte insgesamt 2 Termine: den bei der Chirurgin und nun bei seiner Kinder?rztin ...

Zur Frage nach dem ?d?nnen? Auftragen noch: die Kinder?rztin sagte? (sie ist auch Endokrinologin) also, da? bei zu dicken Auftrag der Wirkstoff (Hormon) dann zuviel vom Organismus selbst aufgenommen w?rde, also nicht nur durch die Haut. Das Ph?nomen gibt es ?brigens auch bei anderen Salben (Dermatop u.a.), von denen man dachte, sie wirken subkutan nur eben in der Haut, was sich als falsch erwies weil dann der Wirkstoff auch im Blut nachweisbar war (USA / entspr. FDA-Reports) .....

Zur OP: Er selbst sagt nicht viel dazu, obwohl wir ihm das anhand der Skizzen (der KinderChirurgin) erkl?rten: es soll(te) lt. ihr eine Teil-Zirkumzision sein, evtl also nur oben dorsal einschneiden und neu vern?hen ... aber sie sagte dazu ausdr?cklich \\\"auf Ihren Wunsch\\\" ;-)

Naja, er wird zun?chst diese Creme Ovestin dann mal testen: 5 - 7 Tage d?nn auftragen, dann auch anfangen mit Hautdehnung, gesamt 4 Wochen. Evtl. dann -nach Kontrolle- 4 Wochen Pause, d.h. nur Hautdehnung, dann -8 Wochen nach Start- wieder Ovestin oder auch Kortisonsalbe .... das mu? die ?rztin aber alles dann sagen.

Zum Thema \\\"hier mal selberschreiben\\\" kann ich ihn ja mal ansprechen, mal sehen (PC-Freak ist er ja ;-)

Danke f?r die Hinweise und Tipps.


P.S.: Mal eine Frage zum Server: ich habe sehr lange Response-Times (ca. 1 min), bis eine Seite aufgerufen wird ... liegt das am Server? Andere Sites gehen normal schnell (DSL) .....
Vater
Neues Mitglied
Neues Mitglied
 
Beiträge: 5
Registriert: Donnerstag 21. September 2006, 19:17

von admin » Freitag 22. September 2006, 21:14

Vater hat geschrieben:P.S.: Mal eine Frage zum Server: ich habe sehr lange Response-Times (ca. 1 min), bis eine Seite aufgerufen wird ... liegt das am Server? Andere Sites gehen normal schnell (DSL) .....


Es liegt vermutlich am Server, das genaue Problem konnte ich aber noch nicht einkreisen. Die Webseite wird auf einem anderen Server bei einem anderen Provider neu installiert und dann die Datenbank ?bernommen. Das Ph?nomen tritt im ?brigen nicht immer auf, daher ist wirklich kaum zu sagen, woran es liegt.

So und nun wieder zur?ck zum Thema Phimose: Ich tippe schon fast irgendwie wieder auf ne Verklebung und w?rde daher die Sache mit der Salbe jetzt ruhig erst mal ganz entspannt ausprobieren, die Sache eilt n?mlich - jedenfalls meiner Meinung nach - nicht.
Benutzeravatar
admin
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 1015
Registriert: Mittwoch 8. Februar 2006, 15:24

von admin » Samstag 23. September 2006, 19:29

Vater hat geschrieben:Zur OP: Er selbst sagt nicht viel dazu, obwohl wir ihm das anhand der Skizzen (der KinderChirurgin) erkl?rten: es soll(te) lt. ihr eine Teil-Zirkumzision sein, evtl also nur oben dorsal einschneiden und neu vern?hen ... aber sie sagte dazu ausdr?cklich auf Ihren Wunsch ;-)


Interessant, in den entsprechenden Leitlinien steht es genau umgekehrt, da gibt es die radikale Zirkumzision nur auf Wunsch der Eltern (was aber vermutlich vor Gericht streng genommen wahrscheinlich nicht haltbar w?re, denn die radikale Zirkumzision ist in den alermeisten F?llen nicht notwendig).

Vater hat geschrieben:Naja, er wird zun?chst diese Creme Ovestin dann mal testen: 5 - 7 Tage d?nn auftragen, dann auch anfangen mit Hautdehnung, gesamt 4 Wochen. Evtl. dann -nach Kontrolle- 4 Wochen Pause, d.h. nur Hautdehnung, dann -8 Wochen nach Start- wieder Ovestin oder auch Kortisonsalbe .... das mu? die ?rztin aber alles dann sagen.


Auch da ist die Frage, an wen man da ger?t.

Mal ein abschreckendes Beispiel: http://forum.kijiji.de/about38062.html
Benutzeravatar
admin
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 1015
Registriert: Mittwoch 8. Februar 2006, 15:24

VorherigeNächste

Zurück zu Elternforum