Sonntag 30 April 2017

Gibt es bei Phimose Alternativen zur Beschneidung von Jungen?

Sven: Eindeutig ja. Mir ist eine Studie der Universität Münster bekannt. Da wurde den Eltern von etwas mehr als 100 Jungen, die mit der Diagnose Phimose ins Krankenhaus überwiesen wurde angeboten, vor einer Beschneidung alle denkbaren Alternativen auszuprobieren. Kein einziger der über 100 Jungen wurde am Ende beschnitten.
Als Alternativen wurde die manuelle Lösung von Vorhautverklebungen, Salbenbehandlungen und wohl in 2 Fällen eine vorhauterhaltende Operation durchgeführt, bei der nichts abgeschnitten wurde.

Andreas: Wie oben erwähnt, wächst Haut, wenn man sie unter Zug setzt. Daher platzen dicke Menschen ja auch nicht, sondern kriegen einfach mehr Haut. Einem Jungen ist sicher schnell erklärt, wie und wo er ziehen muss, wenn er reif genug dafür ist. Ggf. gibt es da sogar Cremes, die das Hautwachstum fördern. Und letztendlich gibt es auch kosmetische Operationen, die die Vorhaut weitgehend erhalten.

Die Diskussion um religiöse Beschneidungen wird dadurch erschwert, dass das Verhältnis von Judentum zu Deutschland immer noch sehr belastet ist. Auch die Gleichberechtigung des Islam als Religion in Deutschland ist immer wieder Ursache heftiger Debatten. Kritiker von Beschneidungen werden deshalb manchmal kurzerhand als antisemitisch oder islamfeindlich diffamiert, um sich deren Argumenten nicht stellen zu müssen. Wäre ohne Beschneidung Judentum oder auch Islam aber wirklich unmöglich, wie manche behaupten?

Sven: Das Landgericht Köln hat ja nicht pauschal religiös motivierte Beschneidungen an Kindern verboten, sondern es bezieht sich lediglich auf die Frage, ob ein Arzt in seinem Handeln gerechtfertigt sein kann, wenn ihm lediglich die Einwilligung der Eltern vorliegt, diese aber erkennbar nicht dem Kindeswohl entspricht.

Andreas: Bei Moslems gibt es sowieso keine fest vorgeschriebene Zeit. Bei Juden gibt es auch entsprechende Ansätze, die Beschneidung nur symbolisch auszuführen und, wer dann will, kann sie später nachholen.

Der ehemalige Moslem Ali Utlu sagt dazu:

„Die Beschneidung ist im Islam nicht unumstritten. Denn im Islam ist die Beschneidung kein Muss. Es ist eine Tradition, im Koran steht das aber nicht als Pflicht, es wird nicht mal erwähnt. …Wenn jemand krank ist, zum Beispiel Bluter, wird die Beschneidung problemlos ausgesetzt.“

(Quelle: http://www.siegessaeule.de/queere-welt-1000/beschneidung-traumatisch-und-der-horror.html)

Sven: Soweit ich weiß, ist auch nur ein geringer Teil der männlichen Juden, die in Deutschland wohnen, überhaupt beschnitten. Die Mehrheit der jüdischen Mitbürger zeigt also, dass jüdisches Leben ganz problemlos möglich ist.

Andreas: Die englische Wikipedia schreibt übrigens: However important it may be, circumcision is not a sacrament, unlike a Christian baptism. Circumcision does not affect a Jew's Jewish status. A Jew by birth is a full Jew, even if not circumcised. (http://en.wikipedia.org/wiki/Religious_male_circumcision)

Jude ist also, wer als Sohn oder Tochter einer Jüdin geboren ist und nicht, wer beschnitten wurde.

Andreas: Im Übrigen sind auch weibliche Menschen Angehörige der Glaubensrichtung, ohne dass man da etwas ab operieren würde.
Und um noch ein wenig polemisch zu werden: Mir ist kein Ritual in diesen Religionen bekannt, das einen „Penisvergleich“ beinhaltet.

Freitag, 26 Dezember 2014 00:00

Nach der Diagnose

Sven, haben Ihre Eltern Sie damals aufgeklärt über die Beschneidung, bzw. wurden Sie in die Entscheidung mit einbezogen?

Ja und nein. Von Beschneidung war nie die Rede. Ich habe selbst ein Gespräch mit einem Arzt geführt und ihm klargemacht, dass mehr als die überstehende Haut nicht entfernt werden soll. Das hat er auch so hingenommen, meinen Eltern wohl jedoch eingeredet, dass das, was ich da angeblich hätte, zu Krebs führen könnte. Allerdings wollte ich von ihm ohnehin nicht operiert werden, da er nur in einem katholischen Krankenhaus ein paar Belegbetten hatte. Da ich nicht religiös war, wollte ich dort nicht hin. In dem Krankenhaus, wo ich dann operiert wurde, war dann davon keine Rede mehr.
Meine Eltern sind im Traum nicht davon ausgegangen, dass ich „beschnitten“ werde, also meine gesamte Vorhaut weg soll.
Auf dem Einwilligungsformular hat meine Mutter jedoch genau das unterschrieben. Allerdings konnte ich das nur mit einer Lupe entziffern.

Glauben Sie, dass die medizinische Indikation damals bei Ihnen gerechtfertigt war, Sven?

Sven: Das ist eine gute Frage. Ich habe sehr erhebliche Zweifel daran, ob es bei mir eine medizinische Indikation auch nur im Ansatz gegeben hat. Ich war ja 14 und hab ziemlich klare Erinnerungen daran, dass meine Vorhaut schmerzfrei zurückziehbar war.

Und wurden Sie vorher gefragt, Andreas?

Andreas: Gefragt wurde ich nicht wirklich. Ich war, glaube ich, vorher mal in Behandlung wegen einer noch angewachsenen Vorhaut. Das wurde wohl mit einer Sonde gelöst. Ich weiß noch, dass es ziemlich schmerzhaft war. Und etwas später sagte wohl mein Vater irgendwas zu mir, dass ich immer schön versuchen solle die Haut nach hinten zu ziehen, weil das wichtig sei. Ich hab das wahrscheinlich ignoriert. Im Vorfeld der OP wurde wohl eher beschwichtigt, dass das alles nicht schlimm sei und so weiter.

Sonntag, 21 Dezember 2014 00:00

Leiden, Verstecken – und ein Ende?

Je älter ich wurde, desto größer wurde die Wut über das, was mir passiert ist. Ich machte  mich auf die Suche nach den Gründen und nach der Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass ich nie eine Phimose hatte, sondern eine Verklebung der Vorhaut. Dies steht schwarz auf weiß im Operationsbericht, der mir vorliegt. Damit ist meiner Meinung nach eindeutig eine falsche Behandlung aufgrund einer Fehldiagnose durchgeführt worden.

Die Einverständniserklärung zur Beschneidung, die meine Eltern unterschrieben haben, enthält mit keiner Silbe auch nur den Hauch einer Angabe über die Operation selbst. Es steht lediglich darin geschrieben, dass eine Vorhautverengung beseitigt werden soll. Nicht nur, dass diese Vorhautverengung eine Fehldiagnose gewesen ist, es ist absolut nicht angegeben, wie diese OP abläuft und was genau gemacht werden sollte.

Meine Eltern haben mir dann noch erzählt – und ich glaube dem voll und ganz – dass der Arzt damals behauptet hat, ich könne auf Grund der Phimose (die gar keine war) impotent und unfruchtbar werden! Diese Angaben des Arztes sind an Inkompetenz und Unverantwortlichkeit nicht zu überbieten!

Ich wollte nicht mehr mit der Verstümmelung und mit den Schmerzen leben. Daher habe ich bereits im Alter von 15 Jahren nach Möglichkeiten gesucht, das Problem zu beseitigen und mich auf die Suche nach jemandem begeben, der etwas von diesem Problem verstand. Durch Zufall habe ich einige Jahre später im Fernsehen erfahren, dass es in Amerika etliche Männer gibt, die ihre Vorhaut rekonstruieren lassen. Leider war an einen Kontakt oder nähere Informationen zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken, aber es war ein positiver Anfang.

Ein erster tatsächlicher Ansatzpunkt war ein ortsansässiger Urologe, den ich im Alter von 19 Jahren fand. Dort erlebte ich eine wahre Überraschung:

Dieser Urologe erzählte mir, dass er vor vielen Jahren schon einmal einen Patienten mit diesen Beschwerden gehabt hätte. Diesem Patienten konnte geholfen werden, jedoch konnte sich der Arzt wegen der langen Zeit nicht mehr genau daran erinnern. Auf jeden Fall war es mir dank dieses Urologen wieder möglich, Sport zu treiben: Ich bekam eine anästhetische Salbe verschrieben, durch die vorübergehend alle Empfindungen an meiner Eichel abgestellt werden konnten. Eine adäquate Methode, die schmerzhaften Erektionen zu beseitigen, existierte leider nicht. Theoretisch gab es zwar die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung, um die Erektionen zu unterbinden, doch hätte diese mit Sicherheit zur Unfruchtbarkeit geführt und kam daher nicht in Betracht.

Ich konnte dann zwar zum Glück wieder Sport treiben, das andere Problem würde aber weiterhin existieren.

Die Suche nach endgültiger Beseitigung der Schmerzen hatte weitere zwei Jahre später ein  Ende. Ich fand endlich einen Urologie-Professor (welcher der einzige Mensch ist, dem ich die Verstümmelung freiwillig gezeigt habe und der somit die oben erwähnte einzige Ausnahme darstellt), der sich genau mit diesem Problem beschäftigt hatte. Er gab mir den Rat, die Vorhaut durch Dehnen zu rekonstruieren und hat mir eine entsprechende Anleitung und Salben mitgegeben. Vielleicht war ich etwas ungeduldig, aber ich habe mich einige Monate später zu einer operativen Rekonstruktion entschlossen.

Von da an ging alles ziemlich schnell. Die Voruntersuchung war bald darauf erledigt und ein OP-Termin stand fest. Diese Operation dauerte ungefähr dreimal so lange wie die Beschneidung und hatte zum Ziel, Haut des Hodensacks auf die Basis des Penis-Schafts zu transplantieren. Die nun längere Schafthaut schiebt sich dadurch automatisch nach oben und bedeckt wieder die Eichel. Die  Wirkungsweise entspricht im Prinzip genau der Original-Vorhaut. Ich empfinde es als unglaubliche Wohltat, endlich wieder ohne Schmerzen laufen zu können (selbst meine Eltern haben nach der Rekonstruktion festgestellt, dass ich [Zitat:] „Nicht mehr so seltsam breitbeinig laufe.“ Ihnen ist tatsächlich aufgefallen, dass ich eine Art Schonhaltung eingenommen hatte), um keine entsprechenden Medikamente mehr nehmen zu müssen, um Sport zu treiben. Auch waren – nach Abheilung der Wunden – die Erektionen überhaupt nicht mehr schmerzhaft; es spannte nichts mehr und meine Hoden wurden nicht mehr an den Beckenboden gedrückt.

Die operative Rekonstruktion ist eine alles andere als eine leichte Sache. In meinem Fall war sie mit bisher insgesamt drei Operationen und einem mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt verbunden. Bei den meisten Leuten ist der Krankenhausaufenthalt deutlich kürzer und manchmal sind auch weniger Operationen notwendig, um einen entsprechenden Erfolg zu erzielen.

Wäre es notwendig würde ich eine solche Operation, ohne zu zögern, erneut machen lassen. Das kosmetische Ergebnis ist so gut wie es nur machbar ist und für Außenstehende ist nicht mehr ersichtlich, dass ich jemals beschnitten war. Einzig ich kann sehen, was daran gemacht worden ist. Aber auch das wird bald ein Ende haben, da ich  auch diese Kleinigkeiten quasi verschwinden lassen werde.

Ich weiß, dass all diese Anstrengungen mir nicht das Original zurückgeben können. Trotzdem habe ich die Hoffnung, dass es durch die Gentechnik eines Tages möglich sein wird, eine exakte Kopie der Originalvorhaut zu klonen. Aber bis es so weit ist, werde ich versuchen, ein Ergebnis zu bekommen, das auch ich als perfekt bezeichnen kann.

Vorhautprobleme müssen nur dann behandelt werden, wenn Dir etwas weh tut, die Vorhaut häufig entzündet ist, wenn Du Probleme bei Wasserlassen hast oder wenn Dich Dein Vorhautproblem bei Sex oder Selbstbefriedigung stört.

Eine Phimose oder eine Vorhautverklebung, bei der nichts weh tut, nichts entzündet ist und die auch sonst nicht stört, muss nicht behandelt werden. Das ist bis zur Pubertät ganz normal.

Entzündungen der Vorhaut und/oder der Eichel können meist durch Antibiotika, Salben oder Bäder behandelt werden (siehe dazu „Klartext!“ im Downloadbereich).

Eine Paraphimose ist ein urologischer Notfall und muss sofort ärztlich behandelt werden! Die enge Vorhaut ist hinter der Eichel eingeklemmt und schnürt deren Blutversorgung ab!

Freigegeben in Infos für Jungs

Bei Phimose:

Behandlung mit Salben:

Sie sollen die Vorhaut weich und elastisch machen. Manche Salben fördern auch die Neubildung von Hautzellen. Beim Baden oder Duschen kannst Du Deine Vorhaut dann vorsichtig dehnen, indem Du sie so weit zurückziehst, wie es ohne Schmerzen möglich ist und dies möglichst oft wiederholst. Zuerst probierst Du es, wenn Dein Penis ganz „normal“ ist; klappt das, versuchst Du es bei steifem Penis.

Folgende Salben werden z. B. erfolgreich verwendet: Kortison (Betamethason), Östrogensalben (Ovestin, Estradiol), Dexpanthenol (Bepanthen), antiphlogistische Salben (Diclofenac). Verschreibungspflichtige Salben nie ohne ärztliche Verordnung benutzen!

Manchmal (vor allem bei weniger starker Verengung) helfen aber auch schon verschreibungsfreie Präparate, z. B. Vitamin-E-haltige Salben oder Lotionen, Olivenölhaltige Lotion, Vaseline, Ringelblumensalbe u.a.

Vorteil: keine OP

Nachteil: Du brauchst Geduld und es klappt nicht immer.

Vorhauterweiterung (Dorsaler Schnitt, Triple Inzision):

Dabei wird die Vorhaut an der verengten Stelle längs eingeschnitten. Der Schnitt (manchmal sind es mehrere kleine Einschnitte) wird etwas auseinander gezogen und neu vernäht (alles unter lokaler oder Vollnarkose). Es wird nichts abgeschnitten.

Vorteil: Die Vorhaut bleibt erhalten und die Eichel geschützt und empfindlich für sexuelle Reize.

Nachteil: Es bleibt möglicherweise eine kleine Narbe. Bei der Triple-Inzision wird ein kosmetisch sehr gutes Ergebnis erreicht.

Erweiterung der Vorhautöffnung:

Wenn die Verengung nur die Öffnung (Spitze) der Vorhaut betrifft kann man diese mit einem speziellen Instrument unter Narkose mechanisch dehnen.

Teilbeschneidung:

Dabei wird nur der verengte Teil der Vorhaut abgetrennt. Die Eichel ist danach noch teilweise bedeckt.

Vorteil: Zumindest ein Teil der Vorhaut kann erhalten werden.

Nachteil: Manchmal kommt es durch ein Zusammenziehen des Narbengewebes zu einer erneuten Verengung und manchmal liegt die Eichel später trotzdem frei, wenn der Penis in der Pubertät stark gewachsen ist und die OP vor der Pubertät stattfand.

Radikale Beschneidung:

Die Vorhaut wird vollständig bis hinter die Eichel entfernt. Die Eichel ist danach immer frei. Manchmal wird auch das Vorhautbändchen an der Unterseite der Eichel entfernt.

Vorteil: Es ist die „technisch“ einfachere Operation.

Nachteil: Unmittelbar nach der OP ist die Eichel extrem empfindlich. Die frei liegende Eichel wird später trocken und Du spürst möglicherweise bei der Selbstbefriedigung oder beim Geschlechtsverkehr deutlich weniger als vor der Beschneidung.

Manche Jungen/Männer haben aber auch dauerhaft Probleme mit extremer Überempfindlichkeit der Penisspitze. Der Penis sieht vollkommen anders aus, was nicht jedem Jungen gefällt und es ist nur noch wenig oder gar keine bewegliche Haut mehr vorhanden, die zur Stimulation der Eichel genutzt werden kann (Selbstbefriedigung, Vorspiel). Bei vollständiger Beschneidung gibt es außerdem keinerlei operative Korrekturmöglichkeiten mehr!


Bei Vorhautverklebung:

Bei kleinen Jungen ist die Vorhaut fast immer mit der Eichel verklebt. Das ist normal und löst sich meist von selbst. Erst, wenn sich die Verklebung bis zur Pubertät nicht gelöst hat, sollte etwas getan werden, damit der Junge unbeschwert Sex haben oder sich selbst befriedigen kann.

Viel baden und evtl. eine sanfte Salbenbehandlung, z. B. mit handelsüblicher Vitamin-E-Lotion, können den Prozess der Vorhautablösung nebenwirkungsfrei unterstützen.

Eine Verklebung kann mit einer kleinen Sonde, die zwischen Vorhaut und Eichel geführt wird, gelöst werden. Damit das nicht weh tut wird der Penis vorher mit einem Gel oder Spray unempfindlich gemacht. Es dauert nur einige Minuten und kann ein bisschen unangenehm sein. Es gibt auch Salben, die den natürlichen Ablösungsprozess beschleunigen. Es wird nichts abgeschnitten.


Zu kurzes Vorhautbändchen (Frenulum breve)

Das Bändchen an der Unterseite der Eichel dient dazu, die Vorhaut immer wieder nach vorn über die Eichel zu ziehen. Ist das Bändchen zu kurz, kann es spannen und wehtun, wenn der Penis steif wird. Man kann es operativ verlängern lassen. Auch bei dieser OP wird nichts entfernt. Eine Beschneidung ist nicht nötig.

Freigegeben in Infos für Jungs
Dienstag, 09 Dezember 2014 00:00

Vorhautverklebung

Fast alle männlichen Babys werden mit einer Vorhautverklebung geboren. Dabei ist die Vorhaut in den ersten Lebensjahren fest mit der Eichel verbunden. Diese Erscheinung dient dem Schutz der sensiblen Eichel. Normalerweise lösen sich Vorhautverklebungen von selbst in den ersten Lebensjahren. Solange keine Begleitsymptome auftreten, können Verklebungen oder kleine Restverklebungen jedoch mindestens bis zur Pubertät als normal angesehen werden.

Achtung Verletzungsgefahr!

Versuche, eine verklebte Vorhaut mit Zwang zurück zu ziehen oder zu schieben, sind für den Jungen sehr schmerzhaft und unbedingt zu unterlassen!

Bei Behandlungsbedarf (wiederholte Entzündungen, Schmerzen, nachhaltiger Harnstau) kann man den natürlichen Ablösungsprozess der Vorhaut durch Salben unterstützen. Bei älteren Kindern oder Jugendlichen können Verklebungen unter örtlicher Betäubung vom Arzt mit einer Sonde abgelöst werden.

Bei kleinen Kindern ist das wenig sinnvoll, da die Wundflächen häufig wieder miteinander verwachsen. Das ist auch eine typische Komplikation nach Teilbeschneidungen in sehr jungem Alter.

Werbung

Linkpartner

PAGERANK TOOLS

Suchmaschinen

Zuletzt bei Google gefunden mit: vorhautverklebung gelöst sport - vorhautverklebung aufdehnen mit sonde - vorhautverklebung mit bepanthen site:www.phimose-info.de